…, dass Schwanzwedeln nicht immer Freude bedeutet?

„Aber der wedelt doch mit dem Schwanz, der freut sich doch!“ Habt ihr solche Aussagen auch schon gehört?

Ein wedelnde Rute bedeutet zunächst einmal nur eine erhöhte Erregungslage. Vereinfacht lässt sich sagen: Je schneller die Rute wedelt , desto erregter ist der Hund.

Welche Motivation zur erhöhten Erregung führt, lässt sich an der Stellung der Rute, der Amplitude, der vorherschenden Wedelrichtung (Ja, das ist nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen tatsächlich so!) und der „Steifheit“ des Wedelns erkennen!

Eine gute Grundregel ist: Wackelt die Rute mit dem Hund (weicher Hund, grosse Wedel – Amplitude) ist alles gut! Wackelt eine steife Rutenspitze bei erhobener oder waagerecht gehaltener Rute, sollte man tunlichst die restliche Körpersprache des Hundes beachten und Vorsicht walten lassen!

Durch die rassetypisch stark unterschiedlichen körperlichen Merkmale unserer Hunde, die auch verschiedene Rutenlängen und natürliche Rutenstellungen bedingt (Man vergleiche Spitz, Windhund, Mops und Cocker Spaniel!), ist die Interpretation manchmal gar nicht so einfach – auch nicht für andere Hunde!

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, ist bei Vorträgen zu den Themen „Hundekommunikation“ und „Hundekonflikte“ oder beim Tageskurs „Aggression, Jagen oder Spielen“ genau richtig. Wenn ihr keinen Kurstermin findet, aber Interesse an einem der Kurse habt, meldet euch gerne!