…, wie du deinen Hund richtig begrüßt?

Lange Zeit wurde von vielen Hundetrainern empfohlen, den Hund bei der Begrüssung zu ignorieren. Argumente waren die Rangzuweisung oder das Vermeiden von Trennungsangst.

Eine Studie von Theresa Rehn von 2014 zeigt das Gegenteil:

Hunde, die als Antwort auf ihre freudige Begrüssung ignoriert wurden, zeigten einen anhaltend hohen Spiegel des Stresshormons Cortisol.

Hunde, die nur verbal begrüßt wurden, zeigten immerhin einen Abfall des Cortisolspiegels.

Aber nur bei den Hunden, die körperlich und verbal intensiv begrüßt wurden, kam es zusätzlich zu einem Anstieg des Oxytocinspiegels. Oxytocin (als eine Art Gegenspieler zum Cortisol) führt zu Entspannung und Glücksgefühlen!

Wie wild oder auch ruhig die Begrüssung statt findet, ist abhängig vom Charakter und Temperament von Hund und Mensch und nicht relevant.

Der einleitend beschriebene „Trainertip“ kann also zu einem fatalen Beziehungskiller werden.

Eine intensive, freudige Begrüssung zwischen Hund und Mensch führt zu Glücksgefühlen – auf beiden Seiten: zu glücklichen HundeMenschen!

In dem Wissen, dass euer Herz euch schon lange gesagt hat, was jetzt auch die Wissenschaft belegt hat, zeigt eure Freude beim Wiedersehen eures Hundes und knuddelt, kuschelt und liebkost nach Herzenslust!