Abenteuer „unser“ Hund (2)

Hier folgt die Fortsetzung von Dianas Bericht:

6. Jan. Mein Sonnenanbeterhund nach dem morgendlichen Gassigang:

Da scheint der Name, bei dem ich sie künftig nennen möchte, doch recht treffend zu sein. SOLA: im Isländischen “die Sonnige”, im Spanischen “die Einsame” (so wird sie sich aktuell leider fühlen), im Afghanischen “der Frieden” (den soll sie bei uns erfahren)


Heute habe ich ihr recht viel zugemutet. Unsere Freunde waren mit ihren 2 Kids (3 und 6 Jahre) zu Besuch. Ich hatte Katastrophales befürchtet. Angsthund traf hier Angstmensch. Aber man hat sich respektvoll gegenüber gesessen und es ist kein Kaffeegeschirr geflogen wegen eventuell auftretender Panikwellen. Der Spaziergang war natürlich schwierig. Kind langsam, Hund zögerlich, da haut’s automatisch wieder die Bremse rein. Allerdings war schön zu beobachten, wie meine neue Freundin ihre Prioritäten von klein nach groß setzt. Mit der jüngsten Tochter hätte man sie fast zum Kuscheln im Körbchen ablegen können. (Die begegnen sich nun mal wortwörtlich auf Augenhöhe.) Bei der 6 jährigen muß man etwas vorsichtiger sein, weil größer, und naja die anderen… die muß Hündin erst mal genauer beobachten, um mit denen warm zu werden. Naja. Ein großes fremdes Rudel heute. Die abendliche Runde habe ich dann größer gewählt. Da ist sie dann wieder, mein Mädchen. Wenn ich besser hündisch könnte, wäre sie vermutlich perfekt leinenführig. ICH arbeite an meinen Signalen. Die BH Prüfung wird sie irgendwann mit Bravour meistern und ich freu mich schon (IRONIE) auf den Sachkundenachweis, den ich als Memory betrachte, und für den ich dann wohl mit meinem 6 jährigen Patenkind am besten üben kann.

Diana

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