Heute: Grundlagentraining…

… bei den Schlappohren: Nach der langen Gassirunde durfte zunächst Schlappi (ca. 2 km), dann Lina (ca. 2 km) und zuletzt Nina (ca. 1 km) ein Ründchen mit joggen. Lina sollte natürlich ziehen, während die anderen beiden nur mitlaufen sollten.

Anschliessend tobten alle noch eine Weile durch den Garten. Die freie Bewegung (ohne Leine) im selbst gewählten Tempo und im abwechslungsreichen Gelände ist für die Belastung der Gelenke und damit auch für die Versorgung des Knorpels extrem wichtig. Nebenbei werden im freien Spiel nicht nur Koordination und Muskelkraft trainiert, sondern auch die innerartliche Kommunikation.

Abends stand dann Physio auf dem Stundenplan.

Philine durfte die Cavalettis kennenlernen und todesmutig einmal über den Peanutball steigen. Bei diesem Training kommt es nicht nur auf die physische Komponente an. Das Üben von Vertrauen, Konzentration und Entscheidungen, das Erfahren von Mut und Erfolgserlebnissen sind gewünschte Nebeneffekte. Ich arbeite hier zwar über Futterlocken, aber nicht über Manipulation. Wie beim Shaping, das man aus dem Clickertraining kennt, werden kleinste Schritte auf dem Weg zur Gesamtübung belohnt. Der Hund muss selber herausfinden, welches der nächste Schritt sein soll, und die Entscheidung treffen, diesen dann auch zu wagen. Philines konzentrierter, ernsthafter und nachdenklicher Gesichtsausdruck, als sie Kontakt mit dem Peanutball aufnahm, sprach Bände.

Schlappi und Lina trainierten danach auch noch ein Ründchen auf dem Peanutball. Während Lina einfach nur Spaß an den Übungen hat, sind diese für Schlappi aufgrund seines langen Rückens extrem wichtig. Wir machen auf dem Ball sowohl isometrische Übungen als auch dynamische über das Handtarget oder über Positionswechsel.

Physio- und Lauftraining machen wirklich Spaß – nicht nur den Hunden! Probiert es doch einmal aus! (Aber bitte übt nicht ohne Anleitung direkt auf wackeligen Untergründen. Für den Anfang sind isometrische Übungen mit allen vier Pfoten auf dem Boden am besten geeignet.)