Schutz vor Corona & Co (akt. am 11.3. mit Schutz für Hunde)

Ich nehme die Verantwortung für die Gesundheit aller Teilnehmer während des Trainings sehr ernst. Deswegen habe ich hier einmal eine Liste sinnvoller Prophylaxemaßnahmen zusammen gestellt.

§1

Wer sich krank fühlt oder Halsschmerzen hat, kommt nicht zum Training.

(Halsschmerzen sind häufig das erste Symptom.)

§2

Wer Kontakt mit (möglichen) Infizierten hatte, kommt nicht zum Training.

§3

Alle halten mindestens 2 Meter Abstand von einander.

(Tröpfcheninfektion beim Sprechen vermeiden)

§4

Ein Lächeln ersetzt das Händeschütteln.

(Schmierinfektionen vermeiden)

§5

Fremde Hunde werden nicht angefasst. Auch hier gelten 2 Meter Mindestabstand.

§6

Geniest oder gehustet wird in die Ellenbeuge, niemals in die Hand und immer von allen anderen Lebewesen abgewandt.

§7

Nach dem Niesen, Husten oder Naseputzen sollte man (wenn möglich) die Hände desinfizieren oder sich diese zumindest gründlich waschen.

Bitte haltet euch in dieser besonderen Situation zum Schutze aller Beteiligten an diese Schutzmaßnahmen, damit wir unser Training gefahrlos fortsetzen können!

Vielen Dank im Namen aller Teilnehmer sagt Pürzelchen – Training für glückliche HundeMenschen!

PDF Verhaltensregeln (zum Ausdrucken)

Anmerkung:

Auch wenn sich durch diese Maßnahmen nur die Ausbreitungsgeschwindigkeit reduzieren lassen wird, ist auch dieses Minimalziel dringend notwendig. Es geht eben nicht nur darum, sich selber zu schützen, sondern auch um eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für alte, chronisch kranke und immunsuprimierte Menschen, die wir wohl alle in unserem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis haben. Aber auch gesunde Menschen scheinen vor einem tödlichen Verlauf der Infektion nicht sicher zu sein.

Aus folgenden vier Gründen ist die Verminderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit sinnvoll:

  1. Unser Gesundheitssystem wird bei einer rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit zusammenbrechen. Und je schlechter folglich die Versorgung des Einzelnen ist, desto schlechter ist die Überlebenschance bei schweren Verläufen. Update: Hier ein Link zu einem Interview mit einem führenden Virologen vom 9.3.2020.
  2. Es finden bereits Studien mit einer ursprünglich gegen Ebola entwickelten antiviralen Therapie statt. Wird dieses oder ein anderes wirksames Medikament zugelassen und in ausreichender Menge produziert, haben Patienten mit schweren Verläufen wahrscheinlich bessere Überlebenschancen. Erkrankte mit leichten Verläufen können dann voraussichtlich schneller wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden und geben so Krankenhauskapazitäten wieder frei.
  3. Auch an einem Impfstoff wird gearbeitet, der wahrscheinlich ab Sommer 2021 zur Verfügung steht und vor allem für Risikogruppen einen großen Schutz bedeuten würde. Update: Durch sehr intensive Forschung und Entwicklung in diesem Bereich steigt die Hoffnung auf ein früheres Zurverfügungstehen des Impfstoffes.
  4. Der Sommer könnte (!) eine zusätzliche Verminderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit bewirken und damit für Zeit für eine weitere Vorbereitung sorgen. Update: Diese Hoffnung ist aufgrund neuer Studien leider sehr reduziert. Umso wichtiger ist die Verlangsamung der Infektionsausbreitung, um eine Katastrophe aufgrund fehlender medizinischer Versorgung zu verhindern.

Einen Link zur Bedeutung der Verminderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit findet ihr hier.

In diesem Sinne lasst uns alle nicht panisch aber umsichtig sein! Alle Maßnahmen sind natürlich auch in der Influenzazeit mit Rücksicht auf die Risikogruppen sehr sinnvoll!

Hunde sind zum Glück mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht direkt durch das Virus gefährdet:

Indirekt allerdings schon! Folgende Fragen sollte man sich für den eigenen Hund stellen:

  1. Hat mein Hund alle Impfung für das nächste halbe Jahr?
  2. Hat mein Hund seine benötigten Medikamente für das nächste halbe Jahr?
  3. Habe ich genug Hundefutter für das nächste halbe Jahr?
  4. Ist für Auslauf meines Hundes gesorgt, wenn ich in Quarantäne bin?
  5. Ist für meinen Hund gesorgt, wenn ich im Krankenhaus bin?

Verantwortung übernehmen durch Verzicht: