Wandern mit Hund

Sommer 2020: Schönes Wetter, Urlaub und … Pandemie? Was kann man da mit seinem Hund erleben?

Wanderungen durch die heimatlichen Wälder bieten sich an, denn dabei lässt sich gewissenhaft jeder Kontakt zu anderen Menschen vermeiden, während man dennoch gemeinsam mit seinem Hund die Natur und die Sonne genießen und gemeinsam die Welt entdecken kann.

Auswahl der Touren

Natürlich sollte man sich vor dem Wandern mit Hund ein paar Gedanken machen. Wie fit ist mein Hund? Ist er gut trainiert? Hat er gesundheitliche Einschränkungen? Wie jung oder alt ist mein Hund? Wie groß ist er? Könnte ich ihn im Notfall tragen?

Dementsprechend wählt man die Länge der Tour, die zu bewältigenden Höhenmeter und die Schwierigkeit des Geländes. Auch Treppen oder hohe Trittstufen, Absturzmöglichkeiten, zu durchquerende Kuhweiden und zu überwindende Brücken sollte man berücksichtigen. Bei Hitze sollten eher schattige Wege gewählt werden.

Was nehme ich mit?

  • Wasser (Menge angepasst an das Wetter und die Anzahl der Hunde)
  • Leckerlis / Futter (bei langen Wanderungen, für Notfälle oder zum Belohnen zwischendurch)
  • evtl. Leckerlitäschchen
  • Booties (für verletzte Pfoten oder extrem scharfkantige Untergründe)
  • Halsband und Geschirr (Zuggeschirr, Sicherheitsgeschirr, Berggeschirr, leichtes Geschirr – je nach geplanter Tour)
  • Canicross Hüftgurt (ermöglicht das eigene Klettern mit beiden Händen, Hunde können auf Aufforderung ziehen, die Leinen können nicht versehentlich losgelassen werden)
  • Tassomarken und Telefonnummern am Halsband / Geschirr
  • Handy und Telefonnummer von Tierarzt / Tierklinik in der Umgebung
  • Erste Hilfe Ausrüstung für Hund und Mensch, Zeckenpinzette, Desinfektionsspray
  • evtl. Wanderkarten
  • evtl. Stirnlampe und Beleuchtung für die Hunde (für Verhauer ;-))
  • trainierte Signale: „Zieh!“, „Lauf!“, „Langsam!“, „Bleib!“, „Weiter!“, „Hinter mir!“, „Bei mir!“, „Hier!“ und evtl. noch „Rechts!“ und „Links!“

Gefahren am Wegesrand

Auch beim Wandern gibt es natürlich gefährliche Momente. Die folgende Liste erhebt da keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Hofhunde
  • Kühe (besonders, wenn sie Kälber haben)
  • Wildschweine (besonders, wenn sie Frischlinge haben)
  • Feuersalamander (Reinbeißen kann tödlich sein -> Nervengift!, besonders auf feuchten Wegen)
  • Kreuzotter (Biß kann besonders für kleine Hunde tödlich sein, besonders auf sonnigen Felsen)
  • Absturzgefahr
  • Blaualgen (besonders in stehenden oder langsam fließenden Gewässern, das Trinken von verseuchtem Wasser kann tödlich sein)
  • Strömungen in Seen und Flüssen

Wo wir in der vergangenen Woche waren?

Habt ihr Lust bekommen? Los geht`s! 🙂