Wie geht es Sola (Briciola)?

Heute haben wir mal wieder eine kleine Wanderung gemacht – mit Schlappi, Lina, Phili, Ninona und Sola (Briciola). Und da dachte ich mir, es wäre an der Zeit für ein kleines Update: Wie geht es Sola (Briciola) in ihrem neuen Zuhause und wie hat sich der kleine Angsthund weiter entwickelt? Heute lebt sie ziemlich genau seit 9 Monaten in Deutschland und seit 8,5 Monaten in ihrer Familie.

Genauso wie sie sich dauerhaft einen Platz in unseren Herzen gesichert hat, haben wir auch einen in ihrem. Immer noch werden wir bei jedem Treffen freudigst begrüßt, erst die Hunde und dann die Menschen. Die fünf Fellnasen sind sich sehr vertraut. Besonders zu Schlappi und zu Ninona hat Sola eine sehr innige Beziehung. Während des Spazierganges werden immer mal wieder kleine Schnauzenzärtlichkeiten ausgetauscht. Auch uns Menschen liebt sie sehr und zeigt dies immer wieder durch Kuscheln und Küsschen.

Solas Rute ist längst nicht mehr eingeklemmt. Sie trägt sie stattdessen meist hoch erhoben, während sie die Gerüche am Wegesrand erkundet. Sicherlich ist sie kein angstfreier Hund, aber Hunde- und Menschenbegegnungen meistert sie prima – auch dank ihres einfühlsamen Frauchens, das ihr von Anfang an jeden Social Support gegeben hat, den sie brauchte. Solas Leinenführigkeit ist beneidenswert. Ihr jagdliches Interesse lässt allerdings sehr zu wünschen übrig.

Den Rückruf, Sitz, Platz und Fuß übt ihr Frauchen mit ihr mit einer Engelsgeduld, viel Einfühlungsvermögen und Kreativität. Die Schleppleine ist häufig im Einsatz und die Leckerlis zum Üben sind immer dabei. Seit letzter Woche funktioniert das Platz im Training, aber gleichzeitig hat die Maus auch entdeckt, dass man diese Position gut verwenden kann, wenn einem der Spaziergang zu lang wird.

Es ist ja schon lustig, über welche Verhaltensweisen man sich bei so verschüchterten Hunden freut: Letzte Woche hat sie mich zum ersten Mal angesprungen, so auf ihre ganz vorsichtige Art, aber total mutig, weil sie sich so gefreut hat mich zu sehen. Heute beim Spaziergang hat sie nach drei Stunden beschlossen, dass wir mal Pause machen sollen und sich mitten auf dem Weg hingelegt. Und in beiden Fällen haben wir uns über ihren Mut und ihr neu entstandenes Selbstbewusstsein gefreut.