Primum non nocere, …

secundum cavere, tertium sanare!

Wahrscheinlich kennt jeder diese Worte: „Zuerst schade nicht, als zweites sei vorsichtig und als drittes heile!“ Seit Hippokrates gibt es diese Leitlinie für ärztliches Handeln. Aber gilt sie wirklich nur für Ärzte? Wie wäre es, wenn wir uns – besonders während der Pandemie – alle daran halten würden?

PRIMUM NON NOCERE

Treffe alle deine Entscheidungen so, dass du niemandem schadest. Es gilt Infektionen zu vermeiden. Solange du nicht sicher weißt, dass du nicht infektiös bist, verhalte dich so, als wärest du es. Wie schnell kann eine Weihnachtsfeier, auch wenn sie den gesetzlichen Vorgaben entspricht, den Tod anderer Menschen verursachen.

SECUNDUM CAVERE

In Situationen, in denen ein enger Kontakt zu Mitmenschen beruflich oder als Hilfeleistung notwendig oder menschlich angebracht ist, sei vorsichtig. Nutze alle dir zur Verfügung stehenden Schutzmöglichkeiten, die der Situation angemessen sind.

TERTIUM SANARE

Die vorhandenen Krankenhauskapazitäten und damit auch die dort unter Einsatz ihres eigenen Lebens arbeitenden Menschen aus zu nutzen, darf immer erst an dritter Stelle stehen. Wenn wir uns alle ausnahmslos an die ersten beiden Handlungsanweisungen halten, wird auch das Heilen möglich bleiben.